Kaum eine der klassischen Funktionsbereiche ist vom digitalen Wandel so stark betroffen wie das Marketing

In der akademischen Ausbildung viele Jahrzehnte der Standard erinnern wir uns sicher alle noch an das Marketing Mix und die 4Ps Place, Price, Product and Promotion. Zwischenzeitlich erfolgte eine Erweiterung um Process, Physical Evidence und People auf 7Ps (Magrath 1986). Dabei gilt auch in Zeiten von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Klimawandel ein attraktives Leistungsangebot, eine optimale Positionierung, eine geschicktes Pricing und eine markenadäquate Präsentation als ein zentraler Erfolgsfaktor. Was hat sich also geändert? Ein Blick auf die Mittelverwendung bringt Klarheit. Der größte Teil der finanziellen Budgets werden für Social Media Marketing, Suchmaschinen-Marketing und digitale Displaywerbung ausgegeben. Die eingesetzten Budgets für Print und Eventmarketing sinken dagegen kontinuierlich. Einzig die Ressourcen für Pressearbeit bleiben stabil. Und natürlich hat die Pandemie einen starken Einfluss auf die Schwerpunktsetzung. So haben nur sehr wenige physische Messen stattgefunden. Die meisten digitalen Messen waren eher eine Notlösung, kamen nicht an die Kontaktqualität einer traditionellen Messe heran. Dennoch, in einem noch nie dagewesenen Umfang erfolgten virtuelle Meetings, global, national, regional. Gerade Vertriebs- und Reisekosten wurden in den letzten Monaten massiv eingespart. Der Einsatz von Virtual Reality und Augmented Reality in der Durchführung von virtuellen Meetings, Messen, Trainings und Konferenzen zeigt bereits heute phantastische Möglichkeiten bei immer besser werden Datenbrillen auf.

Alles eine Frage von Kommunikation..

Es wird schnell deutlich Marketing wird zunehmend technologieorientierter. Technologie zum Customer Relationship Management, Content Management System, Web-Analytics, Search Engine Optimisation Tools, Email Marketing Tools, Landing Page und A/B Testing werden bereits umfassend auch im Mittelstand genutzt. Neu und verstärkte Bedeutung erhalten alle Werkzeuge rund um die Erstellung von digitalem Content Marketing, wie Video Making Tools, Tools zum Erstellen von interaktivem Content, Content Curation Tools und Content Marketing Plattformen. Interessant ist auch die Vielzahl an Software rund um das Social Media Management, wie Social Media Listening und Monitoring Tools. Spannend ist die Frage, ob Technologie und die entsprechenden Kompetenzen zur Nutzung In-house vorhanden sein müssen oder externe Partner dieses Know-how als Dienstleistung zur Verfügung stellen sollten. Eigentlich ist die Antwort klar. Alleine die enorme Entwicklungsdynamik macht es unmöglich auch für ambitionierte KMUs diese Ressourcen in der notwendigen Qualität vorzuhalten. Dennoch, wir meinen sämtliche Marketing und Vertriebsverantwortliche müssen ihr Technologie-Know-how deutlich ausbauen. Eine große Herausforderung und Notwendigkeit für zusätzliche Budgets für die passende Software und entsprechende Trainings.

 

Aus der Sicht von changephobia besteht größter Nachholbedarf, und enormes Potential für Start-ups und kleinere Unternehmen. Gerade der David kann gegenüber dem Goliath mit mehr Marketing-Technologie eine Menge gewinnen. Wir unterstützen KMUs und Start-ups beim Update und Upskilling ihrer Marketingaktivitäten und der Integration in die bestehende Organisation. Damit können Sie vom ersten Tag an voll durchstarten.

 

Abschluss Statement: changephobia ist eine Initiative von Prof. Dr. Uwe Sachse. Zielsetzung ist die weitverbreitete Unlust gegenüber Veränderungen durch die Lust am Wandel zu ersetzen. Changephobia steht entgegen dem eigentlichen Wortsinn für das Ermöglichen von Transformation im täglichen Denken und Handeln. Changephobia unterstützt KMUs, Inhaber und Investoren dabei sämtliche Kräfte zu bündeln und wirkungsvoll für Wachstum zu nutzen.